Wartungsdienste
Feste Intervalle, gleiche Messstellen, dokumentierte Werte. So sieht man Veränderungen, bevor sie zum Ausfall werden.
Was ein Wartungsvertrag konkret bedeutet
Unsere Mitarbeiter werden in den Bereichen Wartung und Reparatur von Heizungs- und Sanitäranlagen, Trinkwasserhygiene, Wasseraufbereitung und Regelungstechnik laufend geschult. Diese Bereiche hängen zusammen: Wer die Regelung kennt, sieht an den Betriebsstunden, ob die Anlage taktet.
Im Vertrag steht, in welchem Intervall wir kommen, welche Arbeiten enthalten sind und wie wir im Störfall reagieren. Für Wartungskunden halten wir in der Heizperiode Kapazität frei, weil dann alle gleichzeitig anrufen.
Sie bekommen nach jedem Termin ein Protokoll mit den Messwerten. Über die Jahre entsteht daraus eine Kurve, an der sich ablesen lässt, wann ein Bauteil ans Ende kommt.
Für wen sich feste Intervalle lohnen
- Hausverwaltungen mit mehreren Objekten und Nachweispflichten
- Vermieter mit zentraler Warmwasserbereitung
- Eigentümer mit Anlagen älter als zehn Jahre
- Alle, die eine Herstellergarantie erhalten wollen
Was im Protokoll steht und warum es zählt
Ein Wartungsprotokoll ist mehr als ein Nachweis für die Garantie. Es hält Messwerte fest, die sich vergleichen lassen: Abgastemperatur, Kohlenmonoxidgehalt, Betriebsdruck, Betriebsstunden und Brennerstarts.
Interessant ist selten der einzelne Wert, sondern seine Veränderung. Steigen die Brennerstarts stark an, taktet die Anlage, meist wegen zu hoch eingestellter Leistung oder falscher Regelung. Fällt der Druck jedes Jahr, gibt es eine Undichtigkeit oder ein müdes Ausdehnungsgefäß.
Sie bekommen das Protokoll nach jedem Termin. Bei Hausverwaltungen liefern wir es in einer Form, die sich der Objektakte zuordnen lässt.
Ablauf bei mehreren Objekten
- Bestandsaufnahme aller Anlagen mit Typ, Baujahr und letzter Wartung
- Intervalle festlegen und Termine über das Jahr verteilen
- Ansprechpartner benennen, damit Rückfragen nicht im Postfach hängen bleiben
- Störungen getrennt von der Wartung erfassen, damit Häufungen auffallen
- Jährliche Übersicht, welche Anlagen ans Ende ihrer Nutzungsdauer kommen
Der Termin selbst
Eine Heizungswartung dauert je nach Anlage ein bis zwei Stunden. Zugang zum Heizraum genügt, jemand muss aber erreichbar sein, falls wir etwas abstellen müssen.
Findet sich dabei ein Mangel, der die Sicherheit betrifft, beheben wir ihn sofort, sofern das Teil dabei ist. Alles andere besprechen wir und schreiben es ins Protokoll, damit Sie entscheiden können, ob es dieses oder nächstes Jahr gemacht wird.
Passt dazu
Intervall festlegen
Sagen Sie uns Anlagentyp und Baujahr, dann schlagen wir ein Intervall vor.